Sieler besucht Sommerschule der Kaschade-Stiftung in Stendal
Acht Jugendliche aus Litauen, Polen und der Ukraine lernen drei Wochen Deutsch – mit Fokus auf Sprechen und Kulturprogramm
Oberbürgermeister Bastian Sieler hat die diesjährige Sommerschule der H. u. H. Kaschade-Stiftung in Stendal besucht. Nach Angaben der Stadt verschaffte er sich dabei einen persönlichen Eindruck von dem Sprach- und Kulturförderprogramm.
Jugendliche aus drei Ländern in Stendal
Die Sommerschule bringt in diesem Jahr acht Jugendliche zusammen. Die Teilnehmenden sind laut Pressemitteilung zwischen 14 und 16 Jahre alt und kommen aus drei Ländern. Vertreten sind zwei Mädchen aus der litauischen Stadt Viekšniai, zwei Jungen aus der polnischen Partnerstadt Puławy sowie drei Mädchen aus dem ukrainischen Bojarka.
Ergänzt wird die Gruppe durch eine Stipendiatin aus der Ukraine, die seit 2022 in Stendal lebt. In der Mitteilung wird sie als besondere Brücke zwischen ihrer neuen Heimatstadt und ihrer ukrainischen Herkunft beschrieben.
Deutschunterricht und Kulturprogramm
Die dreiwöchige Sommerschule verbindet sprachliche Förderung mit kultureller Bildung. Vorgesehen sind 60 Unterrichtsstunden Deutsch als Fremdsprache an der inlingua Sprachschule Stendal. In täglich vier Stunden vertiefen die Jugendlichen ihre bereits vorhandenen Deutschkenntnisse nach kommunikativer Methode mit Schwerpunkt auf aktivem Sprechen.
Begleitet wird der Unterricht von einem Kulturprogramm mit Ausflügen in Stendal und die Umgebung. Als mögliche Ziele nennt die Pressemitteilung unter anderem Berlin, Magdeburg und den Erlebnispark Harzdrenalin. Das Programm werde flexibel an die Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angepasst.
Oberbürgermeister hebt Bedeutung hervor
In der Pressemitteilung wird Oberbürgermeister Sieler mit den Worten zitiert, die Sommerschule sei „ein hervorragendes Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement und Stiftungsarbeit das internationale Profil unserer Stadt stärken“. Weiter erklärt er, es freue ihn, dass Stendal für junge Menschen aus Litauen, Polen und der Ukraine ein Ort der Begegnung, des Lernens und des kulturellen Austauschs sei.
Programm der Kaschade-Stiftung
Die H. u. H. Kaschade-Stiftung veranstaltet die Sommerschule als Kulturförderprogramm für Jugendliche aus dem Ausland. Das Angebot richtet sich nach Angaben der Mitteilung an 15- bis 18-Jährige mit Deutschkenntnissen mindestens auf dem Niveau A2. Insgesamt stehen acht Plätze zur Verfügung.
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