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Warntag am 10. September: Sirenen, Smartphones und Warn-Apps im Test
Am Donnerstag, 10. September, findet bundesweit der Warntag statt.
Der Warntag beginnt um 11:00 Uhr.
Bundesweit testen Behörden die Warnsysteme um 11:00 Uhr.
Sirenen sollen planmäßig einen Ton abgeben.
Smartphones sollen zur Probe einen Warnton ausgeben.
Warn-Apps sollen eine Probewarnung versenden.
Der bundesweite Warntag soll die Warnsysteme stärken.
Der Warntag soll die Bevölkerung auf den Ernstfall vorbereiten.
Der Kreis Pinneberg nennt regelmäßige Stresstests als Grund.
Die Tests prüfen Technik und Funktionalitäten.
Landrätin Elfi Heesch spricht über zivile Verteidigung.
Elfi Heesch sagt, eine gut informierte Bevölkerung helfe dem Land.
Sie nennt damit die Widerstandsfähigkeit des Landes.
Warnungen im Kreis Pinneberg
Im Kreis Pinneberg löst die Kooperative Regionalleitstelle West die Warnmittel aus.
Die Warnmittel umfassen rund 240 Sirenen im Kreisgebiet.
Die Sirenen sollen im ganzen Kreisgebiet gleichzeitig senden.
Parallel sendet das Modulare Warnsystem eine Probewarnung.
Das Modulare Warnsystem heißt MoWaS.
MoWaS verbreitet die Probewarnung über verschiedene Kanäle.
MoWaS nutzt unter anderem Cell-Broadcast für die Übermittlung.
MoWaS nutzt außerdem Warn-Apps wie NINA.
MoWaS nutzt auch Radio und Fernsehen für die Meldung.
Cell-Broadcast erreicht alle kompatiblen und eingeschalteten Mobiltelefone.
Voraussetzung ist ein Android-Update ab Version 11.
Alternative Voraussetzung ist ein iOS-Update ab Version 16.1.
Eine vorherige Anmeldung ist für Cell-Broadcast nicht nötig.
Eine App-Installation ist für die Warnung ebenfalls nicht nötig.
Die Warnung sendet einen deutlich vernehmbaren Alarmton.
Gegen 11:45 Uhr soll die Entwarnung folgen.
Die Entwarnung soll über die meisten Warnkanäle kommen.
Nicht alle Warnmittel können nach Angaben des Kreises eine Entwarnung senden.
Keine Gefahr für die Bevölkerung
Für die Bevölkerung besteht nach Angaben des Kreises keine Gefahr.
Der bundesweite Warntag dient nur zum Test.
Der Warntag soll die Menschen auf den Ernstfall vorbereiten.
Bürgerinnen und Bürger können ihre Warnmittel prüfen.
Sie können sich mit den Warnsignalen vertraut machen.
Verhaltensregeln im Warnfall
Der Kreis nennt Verhaltensregeln für den Fall einer echten Warnung.
- Menschen informieren sich über regionale Radio- und TV-Sender.
- Menschen informieren sich im Internet.
- Menschen informieren sich über Warn-Apps.
- Menschen bewahren Ruhe.
- Menschen melden Schadensfälle über die Nummer 112.
- Menschen helfen anderen.
- Menschen helfen vor allem Nachbarn ohne ausreichende Hilfe.
- Menschen helfen vor allem Nachbarn wegen sprachlicher Hürden.
- Wer die Wohnung verlassen muss, nimmt eine Mappe mit wichtigen Dokumenten mit.
- Menschen schalten Elektrogeräte aus.
- Menschen schließen Gas- und Wasserhähne.
- Menschen schließen Türen und Fenster.
- Menschen schalten Lüftung, Klimaanlage und Heizung aus oder herunter.
Warnsignale
Sirenen-Signale sind eindeutig festgelegt.
Ein einminütiger Heulton bedeutet „Warnung bei Gefahr“.
Der Heulton schwillt auf und schwächt dann ab.
Ein durchgehender einminütiger Dauerton bedeutet „Entwarnung“.
Der Dauerton zeigt an, dass keine Gefahr mehr besteht.
Der Probealarm am 10. September soll möglichst niemanden erschrecken.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bereitet Flyer vor.
Die Flyer gibt es in verschiedenen Sprachen.
Flyer und weitere Informationen stehen unter www.bundesweiter-warntag.de bereit.
Der Kreis Pinneberg bietet zusätzliche Informationen auf „Sei bereit!“
an.
Die Website lautet https://sei-bereit.kreis-pinneberg.de/.